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  • Gebäude des Amt Oeversee

Auszug - Entwicklungskonzept des Jugendfreizeitheimes  

Sitzung des Bildungs- und Sozialausschusses der Gemeinde Tarp
TOP: Ö 5
Gremium: Bildungs- und Sozialausschuss der Gemeinde Tarp Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 01.07.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:00 - 21:06 Anlass: Sitzung
Raum: Jugendfreizeitheim Tarp - FRITZ
Ort: Friedrich-Hebbel-Straße 11, 24963 Tarp
 
Beratung

Der Vorsitzende informiert darüber, dass bereits in der Sitzung im Dezember über das FRITZ gesprochen worden ist. Es sollte ein Konzept erstellt werden, das den Bedarf sowie die dazugehörigen Kosten darstellt.

 

Das Konzept wird von Herrn Bohrmann-Erichsen anhand der Anlage erläutert:

 

  • Täglich sind ca. 10 -35 Jugendliche im FRITZ, bei der Kinder- und Jugenddisco durchaus auch mal bis zu 100 Jugendliche. Insgesamt ca. 200 Kinder, die das FRITZ sporadisch immer wieder nutzen.
  • Öffnungszeiten: Alle haben sich darauf eingerichtet, dass das FRITZ nicht nach 19:00 Uhr geöffnet ist. Ein Angebot nach 19:00 Uhr könnte aber durchaus von den Jugendlichen angenommen werden.
  • Die Jugendlichen zwischen 13 und 17 Jahren werden nicht erreicht. Die Ursachen hierfür müssen ergründet werden.
  • Zurzeit ist die Betreuung für Kinder nicht attraktiv genug, das muss geändert werden. Es fehlt das Personal, um die Jugendlichen mit Angeboten zu halten.
  • Das Verhalten der Tarper Jugendlichen ist zurzeit nicht mehr so auffällig wie bisher. Bezugnehmend auf die fast täglichen Vorfälle im Freizeitbad sind zu 70-80 % Jugendgruppen aus Flensburg.
  • Die Jugendlichen kann man nur erreichen, wenn sie noch jünger sind. Hat man einen 10-jährigen gebunden, hat man ihn auch noch, wenn er 14 ist.

 

Frau Bölke ergänzt:

  • Schüler aus der Insel sind auch mittags in der offenen Mittagszeit oder nachmittags im FRITZ, sodass der Kontakt zu den gleichen Jugendlichen wiederkehrend ist. Es gibt eine enge Vernetzung zwischen allen Institutionen.
  • Zwischen 16:00 und 19:00 Uhr, wenn das FRITZ geöffnet hat, ist ausschließlich eine Betreuungskraft vorhanden. Es wird eine Vollzeitkraft eingestellt, doch da die aktuelle Mitarbeiterin in den Hort wechselt, ist die neue Vollzeitkraft dann auch wieder alleine.

 

Herr Detlefsen ergänzt:

  • Es muss geschaut werden, auf welchen Säulen die Jugendarbeit steht. Welche Arbeitskreise gibt es? Wie kommt man an die Kinder/Jugendlichen am besten ran. Wie groß ist das Aufgabenfeld? Welche Aufgaben hat das FRITZ bzw. haben die Mitarbeiter im FRITZ?

 

Herr Hopfstock ergänzt:

  • Im Fachausschuss geht es vorrangig darum: Wie gehen wir mit offener Jugendarbeit um? Was wollen wir in der Jugendarbeit erreichen? Was muss die Gemeinde dafür personell zur Verfügung stellen?
  • Es kann auf einen nicht vorhandenen Stellenplan keine Einstellung erfolgen. Alternativ kann eine Honorarkraft eingestellt werden, bis der Stellenplan geändert worden ist.

 

Der Ausschuss beauftragt die Verwaltung zu prüfen, ob es rechtlich überhaupt zulässig ist, dass nur eine Betreuungskraft vorhanden ist. Sollte das nicht zulässig sein, wird gebeten zu prüfen, welche schnelle Lösung möglich ist.

 

Sollte dies zulässig sein, soll sich die Zeit bis zur nächsten Sitzung genommen werden, um zu klären, was Jugendlichen/Kindern genau angeboten werden soll und welches Personal dafür benötigt wird. Es sollte überlegt werden, wie man die Kinder/Jugendlichen erreicht, die noch nicht im FRITZ sind. Herr Bohrmann-Erichsen wird gebeten, das Konzept zu konkretisieren.

 

Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, ob es möglich ist den Skaterpark in das Konzept Neuanlage Schulhof aufgrund des möglichen Lärmes einzubinden.