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  • Gebäude des Amt Oeversee

Auszug - Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes des Amtes Oeversee zum Stichtag 31.12.2013 zur Vorbereitung des Beschlusses des Amtsausschusses über den Jahresabschluss 2013  

Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses des Amtes Oeversee
TOP: Ö 4
Gremium: Rechnungsprüfungsausschuss des Amtes Oeversee Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 29.01.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 17:35 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal, Amtsgebäude Tarp
Ort: Tornschauer Straße 3-5, 24963 Tarp
2019/10/002 Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes des Amtes Oeversee zum Stichtag 31.12.2013 zur Vorbereitung des Beschlusses des Amtsausschusses über den Jahresabschluss 2013
     
 
Status:öffentlich  
 
Beratung
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Petra Venz stellt die wesentlichsten Eckpunkte zum Jahresabschluss des Amtes Oeversee per 31.12.2013 dar. Die Ergebnisrechnung 2013 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 34.006,17 € ab. Die ordentlichen Erträge liegen bei 3.048.525,88 € und die ordentlichen Aufwendungen bei 3.024.493,44 €. Die bedeutendste Einnahme-Position des Amtes stellt die Amtsumlage mit rd. 1,67 Mio. € dar. Die wesentlichsten Aufwendungen sind die Personalaufwendungen mit rd. 1,36 Mio. €. Die in 2013 erzielten Guthabenzinsen übersteigen die gezahlten Darlehenszinsen, so dass ein positives Finanzergebnis in Höhe von 9.973,73 € ausgewiesen wird.

 

Das Jahresergebnis fällt in etwa wie geplant aus (+6.006,17). Die Abweichungen bei einzelnen Ertrags- und Aufwandspositionen resultieren aus notwendigen Buchungen im Zusammenhang mit den Pflichtrückstellungen.

 

Hinsichtlich der Finanzrechnung 2013 ergibt sich im Bereich der laufenden Verwaltungstätigkeit ein Überschuss in Höhe von 251.007,45 €. Die Einzahlungen aus der Investitionstätigkeit in Höhe von 9.735,05 € setzen sich aus der Tilgung von Ausleihungen, einem Veräerungserlös und einer Versicherungsentschädigung zusammen. Die eingeplanten Fördermittel hinsichtlich der Sanierung des Amtsgebäudes sind in 2013 noch nicht vereinnahmt worden. Für Investitionen wurden in 2013 Auszahlungen in Höhe von 455.724,17 € getätigt. Dabei entfällt der größte Anteil auf die Ausgaben im Zusammenhang mit der energetischen Sanierung des Amtsgebäudes. Darüber hinaus fanden in 2013 diverse Anschaffungen für die Feuerwehren statt. Unter anderen wurden zwei Wärmebildkameras und ein Mehrgasmessgerät beschafft. Im Bereich der Amtsverwaltung wurden neue Arbeitsplatz-PC`s, eine Telefonanlage, Büromöbel und Software erworben. Der für die Sanierung des Amtsgebäudes eingeplante Kredit ist in 2013 noch nicht aufgenommen worden. Daher ergibt sich hinsichtlich der Entwicklung des Geldbestandes eine Abweichung zwischen Plan und Ist. Die Liquidität des Amtes hat sich im Berichtjahr um 197.144,74 € vermindert und liegt per 31.12.2013 bei 584.325,69 €.

 

Hinsichtlich der Bilanz wird auf die Erhöhung der Bilanzsumme von 8.054.640,40 € im Vorjahr auf 11.564.498,57 € im Berichtsjahr eingegangen. Die Entwicklung kommt durch den erheblichen Zuwachs bei den liquiden Mittel der Einheitskasse zustande. Der Geldbestand der Einheitskasse beträgt zum Bilanzstichtag rd. 7,42 Mio. €. Im Vorjahr wurden liquide Mittel in Höhe von rd. 4,23 Mio. € ausgewiesen. Infolge der aktivierungspflichtigen Ausgaben bezüglich der Sanierung des Amtsgebäudes erhöht sich auch der Bilanzwert des Anlagevermögens. Das Anlagevermögen steigt von rd. 2,81 Mio. € auf rd. 3,17 Mio. €. Das Amt Oeversee verfügt zum Bilanzstichtag 31.12.2013 über kein Eigenkapital. Die rechnerische Überschuldung liegt bei 907.417,00 € (Vorjahr: 941.409,33 €).

Durch den erwirtschafteten Jahresüberschuss hat sich diese rechnerische Überschuldung gegenüber dem Vorjahr reduziert.

 

In Bezug auf den Lagebericht wird dargestellt, dass der Ressourcenverbrauch in 2013 vollständig durch ein entsprechendes Ressourcenaufkommen gedeckt war. Die Zahlungsfähigkeit des Amtes Oeversee war jederzeit gegeben. Weiterhin wird auf die Zunahme der Verbindlichkeiten aus Investitionskrediten in den Folgejahren hingewiesen. Außerdem werden steigende Haushaltsbelastungen durch die notwendigen Zuführungen zu Pensions- und Beihilferückstellungen in den nachfolgenden Jahren aufgezeigt. Es ist davon auszugehen, dass auch in der Mehrzahl der Folgejahre Jahresüberschüsse erwirtschaftet werden, die sukzessive zu einer weiteren Reduzierung des vorgetragenen Fehlbetrages führen sollten.

 

Im Anschluss prüft der Ausschuss stichprobenartig den Jahresabschluss auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Die Prüfung führt zu keinen Einwendungen.

 

 


Beschluss:


 

Der Rechnungsprüfungsausschuss empfiehlt dem Amtsausschuss, den Jahresabschluss mit dem Lagebericht in der vorliegenden Fassung zu beschließen.

 

 


Abstimmungsergebnis:

 

einstimmig

 

JA-Stimmen:

3

NEIN-Stimmen:

0

Enthaltungen:

0