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  • Gebäude des Amt Oeversee

Auszug - Vorstellung des Planungsstandes durch das beauftragte Ingenieurbüro  

Sitzung der Verbandsversammlung des Schulverbandes Tarp-Jerrishoe
TOP: Ö 3.1
Gremium: Verbandsversammlung des Schulverbandes Tarp-Jerrishoe Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 19.09.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:22 - 21:35 Anlass: Sitzung
Raum: Mensa, Alexander-Behm-Schule Tarp
Ort: Friedrich-Hebbel-Straße 11, 24963 Tarp
 
Beratung

Zu Beginn des Tagesordnungspunktes stellen sich die Landschaftsarchitekten Herr Kessler und Frau Krämer kurz vor. Sodann berichtet Herr Kessler über die seit dem Frühjahr 2018 laufende Planungsphase bis zur jetzt vorliegenden Vorentwurfsplanung zur Neugestaltung des Schulhofes der Gemeinschaftsschule. Die Schule und die SchülerInnen seien beteiligt worden, am 26.04.2018 habe es einen gemeinsamen Workshop gegeben.

Die altersabhängig unterschiedlichen Wünsche der SchülerInnen seien - soweit möglich

bei der Planung berücksichtigt worden. Anhand einer Präsentation erläutert Herr Kessler ausführlich die Vorentwurfsplanung. Die Gesamtkosten für die Neugestaltung des Schulhofes würden gemäß der vorliegenden Kostenschätzung 433.347,43 € brutto betragen. Hierin seien alle Kosten für die Herstellung der Geländefläche, der befestigten Fläche, der technischen Anlagen im Außenbereich, der Einbauten in den Außenanlagen, der Pflanz- und Saatflächen, der sonstige Außenanlagen und die Baunebenkosten enthalten. (Allerdings benennt Herr Kessler im weiteren Verlauf die maximalen Gesamtkosten mit 500.000 €.)

Auf Nachfrage erklärt Herr Kessler, dass eine Umsetzung der Maßnahme in einem Zeitraum von 4 - 5 Monaten, beispielsweise von März bis Juli 2019, möglich wäre. Es wird darüber diskutiert, inwieweit eine solche Baumaßnahme in zwei Etappen ausgeführt werden könnte, damit eine Teilfläche während der Bauphase als Schulhof zu nutzen wäre.

Herr Kirschstein spricht das aus seiner Sicht bestehende Grundproblem bei dem zeitlichen Ablauf der Umlegung des Schulhofes an. Bereits jetzt würde es, insbesondere durch eine fehlende befestigte Fläche, zu einen erhöhten Schmutzeintrag ins Schulgebäude kommen. Auch würde es Rückmeldungen wegen des Zustandes des Schulhofes von den Eltern geben. Ansonsten sei die Partizipation deutlich besser gelaufen als bei der Planung des Grundschulhofes und er freue sich auf den neuen Pausenhof.

Eine von Herrn Rudolph angesprochene mögliche zeitliche Verschiebung, bis beispielsweise ein Teil des vorderen Schulhofes wieder genutzt werden könne, lehnt der Schulleiter ab. Außerdem weist Herr Rudolph darauf hin, dass die Kosten für die Neugestaltung mehr als doppelt so hoch sind als der bisherige Planansatz (insgesamt 200.000 Euro). Insofern muss neben dem Schulverband auch die Gemeinde Tarp über die Umsetzung der Maßnahme entscheiden, da der Schulträger die gesamten Kosten nicht tragen kann.

Herr Freudenstein moniert den zeitlichen Ablauf und, dass erst nach dem Baubeginn der Kita mit der Neugestaltung des Schulhofs begonnen wird. Für 350 SchülerInnen stehe derzeit kein geeigneter Schulhof sondern nur Ballspielfelder und eine ungeeignete Rasenfläche zur Verfügung. Ansonsten findet er die Entwurfsplanung inhaltlich gut.

 

Verbandsvorsteher Hansen nimmt ab 19.55 Uhr an der Sitzung teil und übernimmt den Vorsitz. Er bittet die Sitzungsteilnehmer vielmals, sein verspätetes Erscheinen zu entschuldigen. Seine Rückreise aus dem Urlaub habe sich verkehrsbedingt verzögert, so dass er soeben erst in Tarp angekommen sei.

 

Herr Richter weist darauf hin, dass vor der Verlegung ein Gespräch stattgefunden habe. Man sei jedoch der Meinung gewesen, dass übergangsweise keine Maßnahmen erforderlich seien. Aufgrund der jetzigen Erkenntnisse wäre allerdings beispielsweise das Verlegen von geeigneten Matten für Rasenflächen sinnvoll. Wenn Mittel zur Verfügung gestellt werden,nnten zudem Bänke und Tische beschafft und aufgestellt werden.

 

Herr Prof. Dr. Watter fast zusammen, dass die Planung aus pädagogischer Sicht geeignet ist und der Schulleitung eine schnelle Umsetzung wünscht, allerdings laut Aussage des leitenden Verwaltungsbeamten die Bereitstellung von Haushaltsmitteln zunächst noch geklärt werden muss. Herr Kirschstein weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Schulhof nicht nur von der Schule sondern am Nachmittag auch von der Gemeinde genutzt werde.

 

Es erfolgt eine Aussprache über die mögliche Nutzung vorhandener Flächen als Ausweichfläche. Die Schulleitung lehnt eine Zerstückelung der Pausenfläche grundsätzlich ab.

 

Letztendlich findet der Vorschlag von Herrn Kessler, übergangsweise die angrenzende Fläche auf der nordwestlichen Seite mit dem Basketballfeld einschl. der vorhandenen Tribüne, der Soccer-Arena, dem Beach-Volleyballfeld, als Schulhof zu nutzen, allgemeine Zustimmung. Im Vorentwurf eingeplante Sitzmöglichkeiten sollten vorab auf dieser Fläche aufgebaut und später dann umgesetzt werden. Eine endgültige Festlegung der Ausweichfläche hat noch zu erfolgen.

 

Verbandsvorsteher Hansen stellt fest, dass das vorgestellte Grundkonzept für positiv gesehen wird.